Um dir gegenüber nicht völlig zusammenzubrechen, schreib ich diese Zeilen. Ob du Sie jemals lesen wirst, weiß bisher wohl nur der liebe Gott.
Ich hab die letzten Wochen sehr oft darüber nachgedacht, wie es wohl sein wird, wenn du in Landshut einen neuen Abschnitt beginnst. Einen Neuanfang. Dabei ist mir klargeworden, wieviele Kleinigkeiten ich schmerzlichst vermissen werde.
Das blau deiner Augen wird fehlen.
Wie du, wenn du nervös bist oder geistig abwesend, an dem Piercing in deinem Mundwinkel drehst. Jede Bewegung deiner Hände, wenn du deine Haare aus dem Gesicht streichst.. was du recht häufig tust. =)
Das du dich nachts über das ganze Bett verteilst, einfach nur um dich fallen zu lassen. Das leise atmen neben mir, das mir ein Gefühl von Heimat, Familie und Sicherheit gibt.
Die Wärme die du ausstrahlst und deine Eisfüße im Bett. Genauso sehr, wie das freudige, lustvolle Gluckern, wenn wir in der Eisdiele, bei einem Erdbeerbecher über Freunde gackern. Die Momente, in denen ich einfach neben dir sitze, dich ansehe und lächle, weil du dich schon wieder versuchst vor Blicken zu verstecken.
Die Art und Weise wie du “Ich liebe dich.” sagst. Und es meinst. Wie deine Hand über mein streicht, wenn wir einfach nur daliegen und Filme schaun.
Wie wir über die Dinge reden, über die keiner reden will, weil sich alle denken: “Das is ein Tabuthema.. voll peinlich..”.
Jede einzelne Sommersproße, auch wenn du sie eine Zeit lang nicht so sehr mochtest. Ehrlich gesagt, weiß ich gerade nichtmal, ob du sie mittlerweile magst. Noch eine Frage, die ich dir das nächste Mal stellen könnte, wenn wir auf deinem Bett liegen und die Decke anstarren.
Diese kleinen Lichter am Horizont meiner Erinnerung. Und in allen steckt soviel Du.
Das schlimmste ist, das ich sie jetzt schon vermisse.
Die Mauer in meinem Kopf muss weg.




