Montag, März 29th, 2010 | Author: ParaChan

Um dir gegenüber nicht völlig zusammenzubrechen, schreib ich diese Zeilen. Ob du Sie jemals lesen wirst, weiß bisher wohl nur der liebe Gott.

Ich hab die letzten Wochen sehr oft darüber nachgedacht, wie es wohl sein wird, wenn du in Landshut einen neuen Abschnitt beginnst. Einen Neuanfang. Dabei ist mir klargeworden, wieviele Kleinigkeiten ich schmerzlichst vermissen werde.

Das blau deiner Augen wird fehlen.

Wie du, wenn du nervös bist oder geistig abwesend, an dem Piercing in deinem Mundwinkel drehst. Jede Bewegung deiner Hände, wenn du deine Haare aus dem Gesicht streichst.. was du recht häufig tust. =)

Das du dich nachts über das ganze Bett verteilst, einfach nur um dich fallen zu lassen. Das leise atmen neben mir, das mir ein Gefühl von Heimat, Familie und Sicherheit gibt.

Die Wärme die du ausstrahlst und deine Eisfüße im Bett. Genauso sehr, wie das freudige, lustvolle Gluckern, wenn wir in der Eisdiele, bei einem Erdbeerbecher über Freunde gackern. Die Momente, in denen ich einfach neben dir sitze, dich ansehe und lächle, weil du dich schon wieder versuchst vor Blicken zu verstecken.

Die Art und Weise wie du “Ich liebe dich.” sagst. Und es meinst. Wie deine Hand über mein streicht, wenn wir einfach nur daliegen und Filme schaun.

Wie wir über die Dinge reden, über die keiner reden will, weil sich alle denken: “Das is ein Tabuthema.. voll peinlich..”.

Jede einzelne Sommersproße, auch wenn du sie eine Zeit lang nicht so sehr mochtest. Ehrlich gesagt, weiß ich gerade nichtmal, ob du sie mittlerweile magst. Noch eine Frage, die ich dir das nächste Mal stellen könnte, wenn wir auf deinem Bett liegen und die Decke anstarren.

Diese kleinen Lichter am Horizont meiner Erinnerung. Und in allen steckt soviel Du.

Das schlimmste ist, das ich sie jetzt schon vermisse.

Die Mauer in meinem Kopf muss weg.

Montag, Februar 08th, 2010 | Author: ParaChan

Ach Daddy, wenn doch nur der Rest der Männerwelt wüsste, was für ein wunderschönes Kind du hast.

=P

Und wo ichs grad sehe.. Memo an mich: Haare färben. ^^

Nice greetz, great week and.. joa allet wasde sonst noch brauchsch.

Yeah,
dieses leben ist nicht immer dankbar
nein, dieses leben ist nicht immer leicht
und manchmal denkst du, du bist ganz allein
und du begreifst nun dass jeder auf dich scheisst
und du lässt jetzt deine tränen raus und weinst
jeder versucht dir deine träume auszureden
weil sie hoffen, dass du anfängst aufzugeben
und du fragst dich, wann hört er bloss auf der regen
könn sies einfach nicht lassen auf dich drauf zu treten
du spürst die blicke und du weisst du bist hier nicht willkommen
hier nicht willkommen, weil du hier keine liebe bekommst
dieser beton nennt sich leben junge und das sind kopfschmerzen
und dieser kopf schmerz lässt dich in nem loch sterben
und keiner antwortet dir
ich bin wie du und du wie ich, es gibt eine hand voll wie wir
den morgen ist ein neuer tag, hör auf dein herz und versuchs
aber glaub mir, alles wird gut

alles wird gut mann, du schaffst das schon
du bist den neid und den hass gewohnt
aber du hast herz, wann wird das belohnt
und dieser weg ist ein verdammtes labyrinth
du hast träume, obwohl schlafwandeln dir nichts bringt
hör auf dein’ instinkt, hör nicht auf die leute die reden
den du siehst selbst das deine freunde hier stehen
sei deinen freunden nah, doch deinen feinden noch näher
vergessen ist einfach, doch verzeihen ist schwerer
bleib wie du bist, auch wenn sie sagen dass du nix bist
mach es für dich, glaub mir mann, sonst packst du es nicht
und packst du es nicht, ja dann scheissen alle auf dich
dann bist du alles und nix, und vorallem ein witz
lass dich nicht runterziehen, lass dich nicht runterkriegen
sie haben das gleiche ziel, sind selber unzufrieden
auch wenn es hart ist, wir werden alle helden sein
auch wenn es nur für einen tag ist, yeah.

und bist du unten, drücken sie dich noch ein stück tiefer
noch ein stück tiefer, noch ein stück tiefer
steh, steh jetzt auf und zeig ihnen wer du bist
denn, bist du erst weg, dann weint keiner mehr um dich
und bist du unten, drücken sie dich noch ein stück tiefer
noch ein stück tiefer, noch ein stück tiefer
steh, steh jetzt auf und zeig ihnen wer du bist
denn, bist du erst weg, dann weint keiner mehr um dich

und wenn sie meinen du stehst nie wieder auf, dann lass sie reden junge
zeig ihnen das ist dein traum, du wirst ihn leben
und beweis diesen leuten die niemals an dich geglaubt haben
das was sie haben, kannst du auch haben
denn wenn sie meinen du hast hier nix verloren
dann zeig es ihnen, zeig es allen, keiner hält dich mehr auf
komm lass dich fallen, heb den kopf und blick einfach nach vorn
und jetzt versuchs, ich sag versuchs,

alles wird gut.

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Sonntag, Februar 07th, 2010 | Author: ParaChan

Momentan spielt in meinem Kopf das Chaos Ping Pong mit meinen Gedanken. Ich bin dann von Himmel hoch jauchzend - zu Tode betrübt. Ich lerne alle Facetten meiner Persönlichkeit kennen.

Ziemlich strange Geschichte alles in Allem. Ich hab das Gefühl, das Niemandem so richtig klar machen zu können. Als ob ich in einer Glaskugel sitze. Da ist überall diese scheiß Mauer, die ich zu überqueren einfach noch nicht bereit bin.

Ich hab Angst vor dieser Welt. Ich fühl mich nicht bereit für dieses Leben. Ich will mich einfach nur fallen lassen. Ich will gehalten werden. Und überall ist trotzdem immer wieder dieses Ich. Das Ego geht mir momentan einfach total auf die nicht vorhandenen Eier. Es tut mir leid. Ok?

Ich will einfach nicht ständig gegen Stromschnellen hechten, sondern mich einfach von der Strömung mitreißen lassen.

Ich brauche Halt. Ich brauche Leidenschaft. Ich muss mich spüren. Diese Leere..

 

Ich steh an der Klippe. Nein. Ich hänge da. Mit beiden Händen fest geklammert. Um Hilfe rufend.

Ich bin trotzdem so gespannt. Ich will dich kennen lernen. Ich weiß, das du irgendwo da draußen bist. Ich bin hier und wart auf dich. Wir können auch einfach nur rumsitzen und schweigen. Solange du nur da bist.

 

This is an S.O.S. so the world. I hope that someone gets my message in a bottle.

Category: Gedankentänze  | Tags: , ,  | Keine Spuren im Sand
Sonntag, Februar 07th, 2010 | Author: ParaChan

Mittwoch, Februar 03rd, 2010 | Author: ParaChan

Was sind Freunde?

Sind Freunde die Menschen, die du jeden Tag siehst, mit denen du abhängst und scheiße baust und trinkst und rauchst und zockst?

Oder sind es die, die im Stillen walten. Die für dich da sind, wenn du am äußersten Rand einer Klippe stehst und dir sagen “Wenn du springst, dann springen wir zusammen.”? Deine Hand halten, wenn die Dunkelheit deinen Geist benebelt?

Es sind die, die neben dir im Kino sitzen und deine Hand halten, wenn du es am meisten brauchst. Es sind die, die dich anlächeln, wenn du ihnen eine Schüssel reichst. Es sind die kleinen Dinge, die im Verborgenen passieren und unser Leben doch um soviel bereichern. Ein tiefer Blick, eine beiläufige Geste, die so viel in einem Menschen auslösen kann. Menschen, die dich in- und auswendig kennen und dich in deinem Leben begleiten, egal wohin dich der Weg führt. Menschen die du und ich jeden Tag beginnen könnten zu sein. Mit wenigen Tricks. Menschen werden zu deinen Freunden. Freunde finden den Weg in dein Herz.

Und manchmal, werden Freunde ohne das man es bemerkt zu Familie.

Samstag, Dezember 19th, 2009 | Author: ParaChan

Was ist nur los in Deutschland? Auf der Welt?

Ich sitze hier, am PC meines Bruders - im Hintergrund steigt eine kleine spontane Party - und habe das Gefühl mir einfach mal alles was so passiert von der Seele schreiben zu müssen.

Momentan geht es mir eigentlich ganz gut. Ich bin immernoch arbeitslos, falle nächstes Jahr in Hartz4. Mich mit diesem Gedanken anzufreunden ist verdammt schwer. Nur wirklich etwas dagegen tun? Hab ich versucht. Versuch ich täglich. Scheitert sehr oft an mir selbst. Irgendwie blockiere ich mich selbst. Es ist nicht auszuhalten. Aber ich arrangiere mich damit. Noch. Ein bisschen.

Ich seh um mich rum, wie Dinge zu bruch gehen. Seien es Beziehungen, Existenzen oder Seelen. Alles scheint irgendwie dem Untergang entgegen zu laufen und ich weiß nicht, wie ich es aufhalten soll. Es ist verdammt schwer. Es ist schwer den Kopf oben zu halten, stark zu sein, wenn man eigentlich am Boden ist und selbst an seinem Leben verzweifelt. Doch ich versuch es. Und es funktioniert.

Das alles lässt mich nicht an ein Morgen glauben. Wenn heute alles enden würde. Es wäre nicht unbedingt schlimm. Manchmal wünsch ich es mir. Aber nur noch selten.

Ich beginne in den letzten Wochen Beziehungen zu hinterfragen, die ich früher für selbstverständlich hielt. Das kann eine sehr schmerzhafte, aber auch lehrreiche Erfahrung sein im Leben. Und ich versuch momentan das Gute in Allem zu sehen. “Kopf hoch, auch wenn der Hals dreckig ist.” sagt meine Omi in solchen Momenten immer. Und ich finde, meine Omi hat in vielen Fällen verdammt nochmal Recht.

Und egal wie wenig Kontakt wir miteinander haben - Sie ist ehrlich zu mir. Sie bindet mich ein. In unsere Familie. Ihr Leben. Denn das ist es. Unsere Familie ist Ihr Leben. Für Einige mag es komisch klingen, Einige erkennen sich vielleicht wieder.

Ich weiß, es gibt in unserer Familie Menschen, die Sie lange nichtmehr für voll genommen haben. So fühlt es sich jedenfalls für mich an, wenn ich den Umgang miteinander beobachte. Und das finde ich mehr als bedauerlich. Man hört einfach nichtmehr zu, oder nurnoch in den Momenten, wenn man kritisiert wird. Und dann geht man hoch, obwohl man doch eigentlich tief im Inneren über jeden Moment froh sein sollte, den man mit der geliebten Person hat. Was, wenn es vielleicht das letzte Mal ist, das man sich gesehen hat. Was dann?

Willst du es verdrängen? So wie deinen kranken Vater in deiner Geburtsstadt, der von sich aus nichtmehr in der Lage ist, dich zu besuchen? Willst du irgendwann zurückblicken und darüber nachdenken, was du noch sagen wolltest, ihm sagen das du ihn lieb hast und das ihr im Reinen seid miteinander?

Ich will nicht nur kritisieren. Dieser Beitrag nimmt sowieso eine Wende, die ich nicht wirklich einbringen wollte. Aber das ist es, worüber ich momentan nachdenke. Und ihr kriegt es grade einfach roh, aus meinem Gehirn quasi. Schon ne komische Vorstellung, wenn da so ein Stück meines Gehirn vor euch liegen würde, oder? Naja.

Die Weihnachtszeit macht mich einfach sentimental. Alle sehr komisch.

Ich will einfach nur sagen, ich bin da. Für dich. Ich hab ein offenes Ohr. Und wenn du dies liest und dich angesprochen gefühlt hast, dann denke ich, beruht das auch auf Gegenseitigkeit. Ich kann es nur hoffen.

Ich will zurückblicken. Irgendwann. Und ich will, das alles gesagt ist, was zu sagen war. Und das ich dich lieb habe. Und das wir für alle Ewigkeit im Reinen sind. Mit einander.

Und du, mein Bruder. Gib nicht auf. Hinter dem Horizont wartet stets ein neuer Morgen.

Ich liebe dich.

Para - Tanja - Schwesterherz - Schwabbel =)

Samstag, November 07th, 2009 | Author: ParaChan

….nach mir selbst.

Gehört der Rausch noch zu mir?

Hat er jemals zu mir gehört?

Category: Kammerflimmern  | Tags:  | Keine Spuren im Sand
Sonntag, Oktober 11th, 2009 | Author: ParaChan

Category: Gedankentänze  | Tags:  | Keine Spuren im Sand
Donnerstag, Oktober 08th, 2009 | Author: ParaChan

Dieses Haus und die Menschen die in ihm leben machen mich krank.

Sonntag, September 27th, 2009 | Author: ParaChan

Ich liege neben dir. In deinem Bett. In deinem Wohnzimmer. Deine Wohnung. Im obersten Geschoss des Hauses. In einer Stadt voller Menschen.

Hier ist es ganz still. Das leise atmen deiner schlafenden Gäste ist regelmäßig und friedlich. Nur ich liege hier – wach – und keine Idee wie ich mich dazu bewegen kann meine Augen zu schließen und die Welt der Wachenden hinter mir zu lassen. Die Herbstluft lässt mich frösteln und mehr und mehr deine Nähe und Wärme suchen. Als ich mich zu dir drehe, kuschelst du dich im Schlaf immer näher an mich und lächelst in dich hinein.

Wenn du diese eine kleine Ewigkeit in meinem Kopf sitzen und sehen könntest, was ich sehe. Diesen leichten Mix aus Herbstfrische und Körperwärme spüren, der mich erschauern lässt.

Ich zergehe in diesem Gefühl. Und ich kann einfach nicht aufhören dich anzusehen.

Mit jedem Blinzeln mehr übermannt mich dein Duft. Betrunken von dir, lege ich meinen Arm um dich und verliere mich im Moment.

Ich öffne meine Augen. Es ist morgen. Zwei Augen leuchten mir entgegen. Das eine Braun, das andere Grün. Und ein Lächeln. Dieses Lächeln wird mir immer im Gedächtnis bleiben.

Du tippst mir sanft gegen die Nasenspitze und löst dich aus meiner Umarmung.

Der Tag beginnt – und der Moment ist verflogen.

Category: Kammerflimmern  | Tags:  | 4 Fußabdrücke im Sand